PamaglaweBedien- und Projekthilfe
Tools

Übersetzer – Sprachdateien bearbeiten

Oberflächentexte auswählen, Übersetzungen pflegen und im Sprachordner speichern. Grundtext, Rückfalltexte und Auswirkungen auf die Anwendung verstehen.

Hilfe-ID REF-TRANSLATOR1 Originalbilder

1. Was bearbeitet dieses Werkzeug?

Über Tools → Übersetzer öffnen Sie die Sprachdateien der Programmoberfläche. Das Werkzeug pflegt vorhandene Texte und ihre Übersetzungen. Es ist kein Übersetzer für PDF-Dokumente oder SPS-Signalnamen.

Die Dateien liegen im Sprachen-Ordner der Anwendung. Änderungen sind damit nicht auf das gerade geöffnete Projekt beschränkt: Andere Projekte, die diese Installation und Sprachdateien verwenden, können dieselben geänderten Oberflächentexte anzeigen.

Sprachdateien bearbeiten: ausgewählter Grundtext Ablaufschritte mit sieben Zielsprachen und den Speicherbefehlen.

2. Auswahl und Sprachfelder

Texteintrag
Wählt einen vorhandenen Eintrag. Im Bild ist „Ablaufschritte — Ablaufschritte“ ausgewählt. Diese Anzeige bezeichnet einen Eintrag; sie ist keine Aufforderung, den Text doppelt einzugeben.
Deutsch / Grundtext (de-DE)
Zeigt den Bezugstext, hier „Ablaufschritte“. Das Feld ist schreibgeschützt und dient zur Orientierung.
Zielsprachen
Bearbeitbar sind Englisch (en-GB), Französisch (fr-FR), Italienisch (it-IT), Spanisch (es-ES), Niederländisch (nl-NL), Polnisch (pl-PL) und Portugiesisch (pt-PT). Jeder Eintrag gehört zum selben deutschen Grundtext.

Die Statuszeile zeigt die Anzahl der verfügbaren Texteinträge und den Speicherort. Die 1997 im Bild ist der Stand dieser Ansicht, keine feste Obergrenze. Ein verkürzter Windows-Pfad mit „~1“ ist eine Kurzschreibweise; über Sprachordner öffnen erreichen Sie den tatsächlichen Ordner.

3. Beispiel Ablaufschritte bearbeiten

  1. Unter Texteintrag „Ablaufschritte“ auswählen.
  2. Den deutschen Grundtext lesen und die Verwendung im Programm beachten. Im gezeigten Zusammenhang lautet Englisch Recipe steps und Französisch Étapes de recette.
  3. Die gewünschte Zielsprache bearbeiten. Andere korrekt gefüllte Sprachen müssen nicht erneut eingegeben werden.
  4. Bei Bedarf weitere Einträge auswählen und bearbeiten. Beim Wechsel bleiben die bisherigen Eingaben zunächst im geöffneten Editor erhalten.
  5. Sprachdateien speichern anklicken und die Statusmeldung kontrollieren.
  6. Die gewünschte Oberflächensprache in den Einstellungen aktivieren und die tatsächliche Anzeige prüfen.

Das Ausfüllen des englischen Feldes schaltet die Oberfläche nicht automatisch auf Englisch um. Nach dem Speichern wird die bisher aktive Oberflächensprache wieder angewendet.

4. Leere Felder und Onlineübersetzung

Ein leeres Zielfeld bedeutet, dass keine eigene Übersetzung für diesen Eintrag gespeichert wird. Das Programm verwendet dann einen verfügbaren Rückfalltext. Grundsätzlich ist dies der deutsche Grundtext; für Englisch können bereits eingebaute englische Übersetzungen greifen. Leer bedeutet deshalb nicht „Text ausblenden“.

Der Satz „Die Onlineübersetzung wird anschließend ergänzt“ beschreibt eine angekündigte Erweiterung. In diesem gezeigten Editor ist damit keine automatische Onlineübersetzung zugesichert. Die Sprachfelder hier selbst pflegen und fachlich prüfen; nicht darauf warten, dass leere Felder automatisch gefüllt werden.

5. Die drei Buttons unten

Sprachordner öffnen
Öffnet den Speicherordner im Windows-Explorer, beispielsweise zum Sichern der Sprachdateien.
Sprachdateien speichern
Übernimmt auch den aktuell bearbeiteten Eintrag und schreibt die Sprachkataloge. Die Statusmeldung bestätigt das Speichern oder meldet, dass mindestens eine Datei nicht geschrieben werden konnte.
Schließen
Schließt das Fenster. Dieser Button speichert die Sprachdateien nicht automatisch. Vor dem Schließen ausdrücklich speichern, wenn die Änderungen erhalten bleiben sollen.

Projekt speichern allein reicht hierfür nicht. Übersetzungen werden mit „Sprachdateien speichern“ im Sprachordner gesichert. Bei einem Speicherfehler Zugriffsrechte und Pfad prüfen; die Änderungen nicht als vollständig gespeichert betrachten.

6. Rechte und sorgfältige Textpflege

Öffnen und Speichern erfordern bei eingerichteter Benutzerverwaltung die Berechtigung Projekteinstellungen ändern. Die Bezeichnung der Rolle allein entscheidet nicht über die Freigabe.

Vor größeren Änderungen den Sprachordner sichern. Alarm-, Sicherheits- und Bedienbegriffe nicht sinnverändernd übersetzen. Platzhalter, Zahlen und Einheiten in Texten erhalten. Nach Änderungen auch Textlänge, Umbrüche und Buttons in der Zieloberfläche kontrollieren. Die Sprachdateien gehören zur Anwendung; bei einem anderen Bedienrechner müssen dort ebenfalls die passenden Sprachdateien vorhanden sein.

Bildansicht
Sprachdateien bearbeiten: ausgewählter Grundtext Ablaufschritte mit sieben Zielsprachen und den Speicherbefehlen.