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Pixel-Bildeditor – kleine PNG-Grafiken bearbeiten

Transparente PNGs anlegen, pixelgenau zeichnen, Farben übernehmen und Bilder einfügen. Bildgröße, Zoom und Speichern unterscheiden.

Hilfe-ID REF-PIXEL-EDITOR1 Originalbilder

1. Wofür ist der Editor gedacht?

Tools → Pixel-Bildeditor öffnet den internen Editor für kleine PNG-Grafiken mit Transparenz, beispielsweise eigene Symbole für ein Prozessbild. Unterstützt werden höchstens 350 × 350 Pixel. Der Editor arbeitet mit Pixeln, ohne Ebenen, Filter oder Vektorwerkzeuge.

Im Bild ist eine neue, noch nicht gespeicherte Grafik mit 32 × 32 Pixeln geöffnet. Das helle Raster ist eine Bearbeitungshilfe und wird nicht als Hintergrund mitgespeichert.

Pixel-Bildeditor mit transparentem 32 × 32-Pixel-Bild bei 1800 % Zoom, Stift und voller Deckkraft.

2. Neu, Öffnen und Bildgröße

Neu
Erstellt eine neue transparente Grafik mit 32 × 32 Pixeln.
Öffnen
Lädt eine PNG-Datei zur Bearbeitung. Größere Bilder als 350 × 350 werden abgewiesen, nicht automatisch passend verkleinert.
Breite / Höhe und Transparent anlegen
Erstellt eine neue leere Grafik mit den eingegebenen Abmessungen. Beide Werte müssen zwischen 1 und 350 liegen. Dies ist kein Befehl zum Skalieren eines vorhandenen Bildes.

Bei ungespeicherten Änderungen fragt das Programm vor dem Ersetzen nach: Speichern, Weiter bearbeiten oder Verwerfen. Zum Erhalt der bisherigen Grafik speichern oder die Aktion abbrechen.

3. Zoom ist nicht Bildgröße

− / + verändern die Vergrößerung der Arbeitsansicht. Die 1800 % im Bild machen einzelne Pixel gut sichtbar; die gespeicherte Grafik bleibt trotzdem 32 × 32 Pixel groß. Zum Beurteilen der späteren Wirkung auch eine kleinere Ansicht verwenden.

Rückgängig nimmt verfügbare Bearbeitungsschritte zurück, Wiederholen stellt zurückgenommene Schritte wieder her. Das ersetzt keine Sicherung der ursprünglichen Bilddatei.

4. Stift, Radierer, Pipette und Füllen

Stift
Setzt Pixel mit der gewählten Farbe und Deckkraft. Im Bild ist dieses Werkzeug aktiv.
Radierer
Macht bearbeitete Pixel transparent. Er malt nicht mit Weiß.
Pipette
Übernimmt Farbe und Deckkraft eines vorhandenen Pixels, um damit weiterzuarbeiten.
Füllen
Färbt eine zusammenhängende Fläche. Vor dem Füllen auf geschlossene Konturen achten; eine Lücke kann eine größere Fläche verbinden als beabsichtigt.
Alles transparent
Leert den Bildinhalt durch Transparenz. Dies betrifft die ganze Grafik.
Strichstärke
Legt die Werkzeugbreite in Bildpixeln fest, soweit die Auswahl verfügbar ist. Im Beispiel wird 1 Pixel angezeigt. Zoom und Strichstärke sind unabhängig.

5. Farbe und Deckkraft

Rechts wählen Sie die Farbe über die Farbauswahl. Im Beispiel steht der Hexwert #23BCA2 für den türkisen Farbton. Farbe kopieren kopiert den Farbwert als Text in die Zwischenablage.

Deckkraft 0–255: 0 bedeutet vollständig transparent, 255 vollständig deckend. Werte dazwischen erzeugen Teiltransparenz. Diese Einstellung beschreibt den bearbeiteten Bildpixel und ist nicht mit der Transparenz eines Objekts auf der Prozessseite gleichzusetzen.

Wenn ein Strich scheinbar nicht erscheint, zunächst Werkzeug, Farbe und Deckkraft prüfen. Transparente Flächen lassen später den Hintergrund der Prozessseite durchscheinen.

6. Ein Bild einfügen und positionieren

  1. Bild einfügen wählen und eine PNG-Datei auswählen.
  2. Die eingefügte Grafik positionieren. Die Pfeiltasten verschieben die aktive Auswahl.
  3. Mit Enter übernehmen oder mit Esc den Auswahlvorgang abbrechen.

Strg+A wählt das gesamte Bild. Das Einfügen arbeitet in der vorhandenen Bildfläche und vergrößert sie nicht automatisch. Auf Bildgrenzen und den verfügbaren Platz achten. „Öffnen“ lädt dagegen eine Grafik als zu bearbeitendes Dokument.

7. Kleine Übung: eigenes Symbol

  1. Neu wählen oder Breite und Höhe auf 32 setzen und Transparent anlegen anklicken.
  2. Eine Farbe und Deckkraft 255 wählen.
  3. Mit dem Stift eine kleine geschlossene Kontur zeichnen und bei Bedarf innen füllen.
  4. Mit dem Radierer einzelne Pixel entfernen; mit der Pipette einen bereits verwendeten Farbton aufnehmen.
  5. Herauszoomen und prüfen, ob das Symbol auch klein erkennbar bleibt.
  6. Unter einem eigenen Namen wie Mein_Symbol.png speichern.

Die Verwendung als Projektobjekt ist im Artikel Bild beschrieben. Das Speichern einer Grafik über Tools fügt sie nicht automatisch als neues Objekt auf die Seite ein.

8. Speichern und Schließen

Speichern schreibt die aktuelle PNG-Datei; bei einer neuen Grafik erscheint die Dateiauswahl. Speichern unter wählt einen anderen Dateinamen oder Speicherort. Transparenz bleibt im PNG erhalten. Für Varianten zuerst einen eigenen Namen verwenden, damit eine vorhandene Grafik nicht überschrieben wird.

Schließen fragt bei ungespeicherten Änderungen nach Speichern, Weiter bearbeiten oder Verwerfen. Den Speicherstatus rechts und die Meldung unten prüfen. Projekt speichern und Bild speichern sind unterschiedliche Vorgänge.

Wird eine von mehreren Objekten verwendete Datei überschrieben, kann das deren Darstellung betreffen. Für neue Zustandsbilder oder Varianten deshalb eigene Dateien anlegen. Als Standard-Zeichenprogramm lässt sich der interne Editor unter Einstellungen auswählen.

Bildansicht
Pixel-Bildeditor mit transparentem 32 × 32-Pixel-Bild bei 1800 % Zoom, Stift und voller Deckkraft.