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Objekte · Anzeigen

Meldeleuchte

Vier frei beschriftbare Leuchtsegmente zeigen Maschinenstatus, Materialanforderungen oder Betriebszustände. Ein BYTE schaltet die Etagen einzeln oder gemeinsam und lässt sie bei Bedarf blinken.

Hilfe-ID OBJ-STACKLIGHTGeprüft mit 2.61.489BYTE 0–255

1. Objekt einfügen

  1. Unter Objekte die Gruppe Anzeigen verwenden.
  2. Meldeleuchte anklicken und auf der Prozessseite platzieren.
  3. Alternativ mit der rechten Maustaste die große Objektwahl öffnen.
  4. Mit Doppelklick oder Rechtsklick die Eigenschaften öffnen.
Die Meldeleuchte befindet sich in der Objektgruppe Anzeigen. Bild anklicken zum Vergrößern.
Alternativer Einfügeweg über die große Objektwahl per Rechtsklick.
Das neue Objekt zeigt zunächst vier ausgeschaltete Etagen.

2. Allgemeine Eigenschaften

Das Eigenschaftenfenster legt Position, Größe, Darstellung und Prozessvariable fest.

Allgemeine Eigenschaften, Prozessvariable und Zugänge zu den Unterfenstern.
FeldBedeutung
NameEindeutige und verständliche Objektbezeichnung.
Text / StartwertAllgemeines Inhaltsfeld. Es steuert weder Segmente noch BYTE-Vorschauwert.
Label / SichtbarOptionale Beschriftung auf der Prozessseite.
X / YPosition des Objekts auf der Prozessseite.
Breite / HöheAbmessungen der Meldeleuchte.
Drehung / TransparenzDarstellung des gesamten Objekts.
SchriftgrößeGröße optionaler Segmenttexte.

Unter Prozessvariable wird der gemeinsame BYTE-Wert zugeordnet. Am zuverlässigsten erfolgt dies über Symbol und ein zuvor in der SPS-Tabelle angelegtes Symbol. Für Modbus kann ein UINT16-Register verwendet werden; ausgewertet werden nur die unteren acht Bits. Bei S7 ist ein BYTE-Symbol die naheliegende Wahl.

3. Meldeleuchte einstellen

Der gleichnamige Button öffnet das spezielle Unterfenster für Farben, Texte und Anzeigeverhalten.

Farben, optionale Texte, Anordnung, Blinkzeit, Aus-Darstellung und BYTE-Vorschau.
EinstellungWirkung
Segmentfarbe 1–4Aktive Farbe der jeweiligen Etage.
Segmenttext 1–4Optionale Beschriftung innerhalb des Segments.
AusrichtungSenkrecht oder waagerecht.
Position Etage 1Oben/links oder unten/rechts.
Blinkzeit250, 500 oder 1000 Millisekunden.
Farbe und Deckkraft AusDarstellung ausgeschalteter Segmente von 0 bis 100 Prozent.
BYTE-VorschauwertTestwert von 0 bis 255 für die lokale Vorschau.

4. Bereich zuordnen

Die Meldeleuchte kann einem Register-, Klapp- oder Scrollbereich fest zugeordnet werden. Bei einem Register wird anschließend der Reiter gewählt. Zugeordnete Objekte werden beim Verschieben des Bereichs mitgenommen.

Ohne Zuordnung bleibt die Meldeleuchte ein frei platziertes Seitenobjekt.

5. Bitbelegung

Bits 0 bis 3 schalten die Etagen ein. Bits 4 bis 7 aktivieren das Blinken der jeweils zugehörigen Etage.

EtageEinschaltenBlinkenBlinkender Wert
1Bit 0 = 1Bit 4 = 1617
2Bit 1 = 2Bit 5 = 3234
3Bit 2 = 4Bit 6 = 6468
4Bit 3 = 8Bit 7 = 128136

6. Verhalten im Playmodus

Die Meldeleuchte verwendet den aktuellen Wert der zugeordneten Prozessvariable und aktualisiert sich zyklisch. Der Wert wird auf 0 bis 255 begrenzt. Beim Blinken wechselt ein aktives Segment entsprechend der gewählten Blinkzeit zwischen aktiver und ausgeschalteter Darstellung.

  • 0: alle Etagen aus
  • 1: Etage 1 dauerhaft an
  • 3: Etage 1 und 2 dauerhaft an
  • 15: alle Etagen dauerhaft an
  • 17: Etage 1 blinkt
  • 255: alle vier Etagen blinken

7. Beispielprojektierung

EtageFarbeTextBedeutung
1GrünBetriebAnlage produziert.
2GelbWartenAblauf wartet auf eine Bedingung.
3RotStörungEine Störung liegt an.
4BlauHandHandbetrieb ist aktiv.

Soll beispielsweise die rote Etage blinken, müssen Bit 2 und Bit 6 gesetzt werden. Der gemeinsame BYTE-Wert beträgt 68.

8. Häufige Fragen

Die Meldeleuchte ändert sich nicht

  • Prüfen, ob der Playmodus aktiv ist.
  • Das zugeordnete Symbol, den Datentyp und die Adresse kontrollieren.
  • Den tatsächlichen Prozesswert prüfen.
  • Bei Modbus kontrollieren, ob der Simulator die aktuelle Projekt-Symbolik geladen hat.

Ein Segment blinkt nicht

Zusätzlich zum Blinkbit muss das Einschaltbit derselben Etage gesetzt sein.

Die Reihenfolge ist vertauscht

Unter Position Etage 1 prüfen, ob die erste Etage oben/links oder unten/rechts liegen soll.

Ausgeschaltete Segmente sind schlecht erkennbar

Farbe Aus und Deckkraft Aus anpassen.

Objekte bearbeiten: Tastenkürzel

Diese Kürzel beziehen sich auf die Objektauswahl im Entwurfsmodus. Schließen oder übernehmen Sie geöffnete Eigenschaftsdialoge und wählen Sie das Objekt auf der Zeichenfläche aus. Während Sie ein Textfeld bearbeiten, sind Textbearbeitung und Objektauswahl zu unterscheiden; verlassen Sie das Feld vor einer Objektaktion.

Entf — Auswahl löschen
Löscht die ausgewählten Objekte. Bei den hier gezeigten einfachen Objekten erfolgt dies ohne zusätzliche Bestätigung. Prüfen Sie deshalb vorher die Auswahl.
Strg+Z / Strg+Y — Rückgängig / Wiederholen
Macht eine verfügbare Objektänderung rückgängig oder stellt sie wieder her. Eine versehentliche Objektlöschung möglichst sofort mit Strg+Z zurücknehmen. Das ist keine allgemeine Wiederherstellung gelöschter Seiten oder Projektdateien.
Strg+C / Strg+V — Kopieren / Einfügen
Kopiert die Auswahl und fügt eine versetzte Kopie ein. Prüfen Sie danach Namen und gegebenenfalls mitkopierte Prozesszuordnungen.
Strg+X — Ausschneiden
Kopiert die Auswahl in die interne Objektablage und entfernt sie von der Seite. Mit Strg+V wieder einfügen.
Strg+A — Alles auswählen
Wählt die nicht gesperrten Objekte der aktuellen Seite aus.
Pfeiltasten — Fein verschieben
Verschiebt die Auswahl um einen Pixel in die jeweilige Richtung, soweit die Seitengrenzen es zulassen.
Umschalt+Pfeiltaste — Zum nächsten Rasterpunkt
Verschiebt die Auswahl in Rasterrichtung. Die Schrittweite richtet sich nach dem Seitenraster.
Strg+L / Strg+Umschalt+L — Sperren / Entsperren
Sperrt die Auswahl gegen weitere Auswahl im Entwurf; Strg+Umschalt+L entsperrt alle gesperrten Objekte der aktuellen Seite.
Esc — Aktuelle Editoraktion beenden
Bricht beispielsweise die Platzierung ab oder hebt die aktuelle Auswahl auf.
Strg+S — Projekt speichern
Speichert die übernommenen Änderungen. Nach Löschen, Verschieben oder Kopieren erneut speichern.

Sonderfälle: Der feste globale Alarmbereich lässt sich nicht löschen oder kopieren. Bei Struktur-Objekten mit zugeordneten Inhalten kann eine zusätzliche Rückfrage zum Umgang mit diesen Inhalten erscheinen.

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