PamaglaweBedien- und Projekthilfe
Objekte · Grundobjekte

Bilder einfügen und anordnen

Ein Tank macht aus unserer beschrifteten Seite den Anfang eines Anlagenbildes. Sie wählen eine Grafik aus, platzieren sie unter der Überschrift und stellen ihre Größe ein. Für WORD-Statusanzeigen lassen sich anschließend fünf frei wählbare Grundbilder automatisch auf 16 Nibblezustände verteilen.

Hilfe-ID OBJ-IMAGEStand 2.61.49517 Originalbilder

Bild auswählen

Klicken Sie links in der Objektpalette unter Grundobjekte auf Bild.

Der Einstieg erfolgt über die linke Objektpalette. Bilder anklicken zum Vergrößern.

Es öffnet sich der Dialog „Bild oder Symbol auswählen“. Im Beispiel startet er im Bilderordner des geöffneten Projekts. Die vorhandenen Grafiken sind nach Kategorien sortiert.

Wählen Sie im Projekt-Bilderordner die Kategorie Tanks. Die angezeigten Installationspfade können bei Ihnen abweichen.

Öffnen Sie Tanks → PNG und wählen Sie Tank_Senkrecht_Aus.png. Das ist in der Aufnahme der graue senkrechte Tank in der unteren Reihe, zweites Bild von links. Klicken Sie auf Öffnen.

Für diese Übung verwenden wir ausschließlich Tank_Senkrecht_Aus.png.

Auf der Seite platzieren

Platzieren Sie die gewählte Grafik mit einem Klick auf der Zeichenfläche unterhalb der Überschrift. Öffnen Sie anschließend mit einem Doppelklick die Eigenschaften des Bildobjekts.

Die genaue Position lässt sich dort über X und Y einstellen. Beide Werte beziehen sich auf die Prozessseite, nicht auf das gesamte Programmfenster. Für unser Beispiel verwenden Sie X = 50 und Y = 100.

Eigenschaften einstellen

Die Aufnahme zeigt das eingefügte Bild vor dem Umbenennen in Tank_01. Die zusätzlichen Zustands- und Prozessfelder werden in dieser Übung nicht benötigt.
EinstellungWert für die Übung
NameTank_01
X / Y50 / 100
Breite / Höhe200 / 200 Pixel
Drehung0
Transparenz (%)100 — im gezeigten Stand vollständig sichtbar
ProportionalAktiviert
Aktueller TestzustandAus
Bild AusDie ausgewählte Datei Tank_Senkrecht_Aus.png
Weitere ZustandsbilderLeer lassen
ProzessvariableKeine Zuordnung vornehmen

Text / Startwert und das zusätzliche Feld Label bleiben leer; „Sichtbar“ neben diesem Zusatzfeld bleibt ausgeschaltet. Die vorhandenen Vergleichswerte müssen Sie für das statische Bild nicht ändern.

Proportional erhält das Seitenverhältnis der Grafik. Der Objektbereich ist hier 200 × 200 Pixel groß; die sichtbare Tankkontur muss diesen Bereich nicht vollständig ausfüllen. Transparente Ränder einer PNG-Datei gehören ebenfalls zur Grafik.

WORD-Statusbilder aus fünf Grundbildern

Ein Bildobjekt kann vier Bits eines SPS-Wortes als Zustandsnummer auswerten. Die 16 Kombinationen benötigen keine 16 verschiedenen Dateien: Sie legen lediglich je ein Grundbild für Aus, Ein, Hand, Störung und Wartung fest. Pamaglawe verteilt diese fünf Zuweisungen auf alle Nibblewerte und ergänzt die aktiven Zustände als separate Statuszeichen.

4.1 Dosierpumpe einsetzen

Klicken Sie links unter Grundobjekte auf Bild, wählen Sie im Projektordner Pumpen → PNG → Pumpe_Dosier_Aus.png und platzieren Sie die Pumpe auf der Prozessseite.

Ausgangspunkt ist erneut das Grundobjekt „Bild“.
Die graue Dosierpumpe ist platziert und für die weitere Bearbeitung ausgewählt.

4.2 Fünf Grundbilder zuweisen

Öffnen Sie die Eigenschaften mit einem Doppelklick. Nach dem Einfügen ist zunächst nur Bild Aus mit der gewählten Datei belegt.

Direkt nach dem Einfügen: Das Aus-Bild ist vorhanden, die vier weiteren Grundbilder sind noch leer.

Wählen Sie über die jeweilige Schaltfläche Bild anschließend die vier weiteren Dateien. Für die Übung verwenden Sie:

FeldBeispieldateiVergleichswert
Bild AusPumpe_Dosier_Aus.png0
Bild EinPumpe_Dosier_An.png1
Bild HandPumpe_Dosier_Hand.png2
Bild StörungPumpe_Dosier_Stoerung.png4
Bild WartungPumpe_Dosier_Wartung.png8
Alle fünf Grundbilder sind eingetragen. Andere Farben, Motive und Dateinamen sind ebenfalls zulässig.

4.3 Status-WORD und Nibble festlegen

Ordnen Sie unter Prozessvariable das gewünschte Status-WORD zu. Öffnen Sie danach WORD-Statusbilder (16 Zustände), wählen Sie Status-WORD / Nibble und das auszuwertende Nibble. Nibble 1 verwendet Bit 0 bis 3, Nibble 2 Bit 4 bis 7 und entsprechend weiter.

Bit im gewählten NibbleBedeutung
Bit 0Betrieb: Aus / Ein
Bit 1Handbetrieb
Bit 2Störung
Bit 3Wartung

4.4 Die 16 Zustände automatisch belegen

Klicken Sie auf Bildfamilie automatisch zuordnen. Pamaglawe übernimmt die fünf aktuell eingetragenen Grundbilder und belegt damit alle 16 Karten. Bereits vorhandene Zuordnungen in diesen Karten werden durch diesen bewussten Neuaufbau ersetzt.

NibblewertVerwendetes Grundbild
0Aus
1Ein
2–3Hand
4–7Störung
8–11Wartung
12–15Störung

Bei mehreren gleichzeitig gesetzten Zuständen gilt für das Grundbild die Priorität Störung vor Wartung vor Hand vor Ein/Aus. Die kleinen Statuszeichen zeigen unabhängig davon jedes gesetzte Bit.

Alle 16 Nibblezustände verwenden die fünf Grundbilder aus dem vorherigen Dialog. In dieser Aufnahme ist noch kein echtes Status-WORD zugeordnet.

4.5 Statuszeichen aufrecht halten

Mit Statuszeichen separat und aufrecht dreht sich nur das Grundbild. Die Zeichen für Betrieb, Hand, Störung und Wartung bleiben unabhängig von der Objektdrehung lesbar.

Das Grundbild ist gedreht; die separat gezeichneten Statuszeichen bleiben aufrecht.

Technische und realistische Bildgruppen

Die ergänzten Bilder liegen im Projekt unter Bilder in den passenden Kategorien, zum Beispiel Pumpen/PNG, Ventile/PNG und Tanks/PNG. Dateinamen mit Technisch_ kennzeichnen klare technische Symbole; Realistisch_ kennzeichnet die separat angebotenen Industrieansichten. Für die Bildauswahl mit Vorschau die PNG-Dateien verwenden. Vorhandene andere Bildgruppen können weiterverwendet werden. Die früheren Z00–Z15-Dateien werden für die neue Tankdemo nicht benötigt; die WORD-Zustandszuordnung mit 16 möglichen Werten bleibt erhalten. Für Pumpen stehen Aus, An, Hand, Störung und Wartung zur Verfügung. Leitungen werden mit Linie oder Polylinie separat gezeichnet und animiert.

Move: Bildbewegung über X-/Y-Variablen

Ein Bild kann im Playmodus seine Position anhand zweier Variablen verändern. Öffnen Sie die Bildeigenschaften und wählen Sie unter den Zustandsbild-Zeilen Bildbewegung, zwischen WORD-Statusbilder und Bereich zuordnen.

  1. In der SPS-Tabelle eigene numerische Symbole für die Position anlegen, beispielsweise Auto_X und Auto_Y. Für negative Versätze einen vorzeichenbehafteten Datentyp verwenden.
  2. Bewegung über Variablen aktivieren und die gewünschten X-/Y-Symbole auswählen. Pro Achse ist auch Keine Variable möglich.
  3. Übernehmen und das Projekt speichern. Im Playmodus die Werte über Werteingaben oder die lokale V-SPS verändern.

Die Werte sind Pixelversätze zur eingezeichneten Editorposition: X positiv = rechts, X negativ = links; Y positiv = unten, Y negativ = oben. Beispiel: X = 120 und Y = −35 verschiebt das Bild 120 Pixel nach rechts und 35 Pixel nach oben. Eine Achse ohne gültigen Zahlenwert erhält Versatz 0. Im Editor kehrt das Bild an seine ursprüngliche Position zurück.

Im bisherigen Versatzmodus muss die V-SPS die Positionswerte für eine fortlaufende Bewegung zyklisch ändern. Für die selbstständige Fahrt zu einem Ziel aktivieren Sie den nachfolgend beschriebenen Zielmodus. Die Bildzustandsvariable für Farben beziehungsweise Statusbilder bleibt davon unabhängig. Die Demo-Autos und der RTW verwenden bisher eine spezielle Demosteuerung; sie werden nicht automatisch auf diese Funktion umgestellt.

Quelle → Ziel: fahren und automatisch ausrichten

Aktivieren Sie zusätzlich Ziel anfahren und automatisch ausrichten. Jetzt geben die X-/Y-Variablen das Ziel als Versatz zur Editorposition vor. Quelle ist beim Start die eingezeichnete Position, später immer der gerade erreichte Standort. Die eingezeichnete Drehung wird im Editor beibehalten; im Playmodus berechnet die Zielsteuerung den Fahrwinkel.

  1. Ziel-X und Ziel-Y mit eigenen numerischen SPS-Symbolen verbinden. Ohne Variable gilt für diese Zielachse Versatz 0. Für Ziele links oder oberhalb der Editorposition vorzeichenbehaftete Datentypen verwenden.
  2. Geschwindigkeit (Pixel/s) einstellen, beispielsweise 100. Optional eine Geschwindigkeitsvariable zuordnen; sie ersetzt dann den festen Wert. Geschwindigkeit 0 pausiert, ein positiver Wert setzt die Fahrt fort.
  3. Unter Bildfront ohne Drehung auswählen, wohin die Front in der ursprünglichen Bilddatei zeigt – oben, rechts, unten oder links. Dabei nicht die bereits im Editor eingestellte Drehung einrechnen.
  4. Übernehmen, speichern und F5 drücken. Das Bild richtet sich zum Ziel aus, fährt geradlinig dorthin und bleibt dort stehen. Die V-SPS muss das Ziel nicht zyklisch erhöhen.

Während der Fahrt ein anderes Ziel eingeben: Das Bild fährt ohne Positionssprung von seinem aktuellen Standort weiter und passt sofort den Winkel an. Bei Stillstand bleibt der letzte Winkel erhalten. Beispiel: Editorposition 1300/160, Zielversatz 100/200 → Zielposition 1400/360. Danach Zielversatz 0/0 eingeben: Das Bild fährt zur Editorposition zurück.

Bei einer fehlenden zugeordneten Variable oder einem ungültigen Zahlenwert hält die Zielbewegung an. Es gibt keine Beschleunigung, Kurvenradien oder Kollisionsprüfung. Die Zielbewegung läuft im Playmodus unabhängig vom Start/Pause-Schalter einer V-SPS; zum Anhalten die Geschwindigkeitsvariable auf 0 setzen. Zurück im Editor werden Position und Drehung wiederhergestellt. Diese Funktion ändert vorhandene Demo-Autos nicht automatisch.

Beispiel: Auto über zwei Variablen bewegen

Die folgenden Aufnahmen zeigen die Einrichtung des bisherigen direkten Versatzmodus Schritt für Schritt. Der aktuelle Dialog bietet zusätzlich den Zielmodus. Die X-/Y-Variablen sind Pixelversätze, keine absoluten Seitenkoordinaten. Bei Versatz 0/0 bleibt das Bild an seiner eingezeichneten Position, unabhängig von seiner Drehung.

1. Das grüne Auto als ausgewähltes Bildobjekt im Editor.
2. In den Bildeigenschaften öffnet der Button „Bildbewegung“ die Zuordnung der Positionsvariablen.
3. Eigene Positionssymbole in der SPS-Tabelle: Auto_Move_Y an Adresse 41006 und Auto_Move_X an Adresse 41007. Die gezeigten UINT16-Werte erlauben nichtnegative Versätze; für negative Versätze einen vorzeichenbehafteten Datentyp verwenden.
4. „Bewegung über Variablen“ aktivieren: Auto_Move_X dem X-Versatz und Auto_Move_Y dem Y-Versatz zuordnen, dann übernehmen.
5. Ausgangslage im Editmodus: Auswahlrahmen und Skaliergriff sind sichtbar. Die Anzeigen Move X und Move Y zeigen hier 0.00. Die eingezeichnete Position bleibt der Bezugspunkt für die Bewegung im Playmodus.
6. Playmodus: X = 10 und Y = 150 verschieben das Auto um 10 Pixel nach rechts und 150 Pixel nach unten gegenüber seiner eingezeichneten Position. Die Eingabefelder sind mit Move X Soll und Move Y Soll beschriftet.

Zum Testen: Einstellungen übernehmen, mit F5 in den Playmodus wechseln und jeweils eine Positionsvariable ändern. X-Versatz 50 verschiebt das Bild um 50 Pixel nach rechts, Y-Versatz 50 um 50 Pixel nach unten. Beide Versätze wieder auf 0 setzen, um die Ausgangslage herzustellen.

Übernehmen und speichern

  1. Prüfen Sie Name, Position und Größe und klicken Sie auf Übernehmen.
  2. Kontrollieren Sie die Darstellung unterhalb der Überschrift.
  3. Speichern Sie das Projekt mit Strg+S und schließen Sie gegebenenfalls die Speicherbestätigung mit OK.
Die aktuelle Anlagenübersicht zeigt den Tank zusammen mit Bedienfeldern, Alarmanzeige und der ergänzten Dosierpumpe.

Auch nach späterem Verschieben, Vergrößern oder Austauschen der Grafik speichern Sie erneut. Autosave kann zusätzlich unterstützen; das Übernehmen im Eigenschaftsfenster ersetzt das bewusste Speichern der Projektdatei nicht.

LOCK / UNLOCK

Fertig platzierte Objekte mit Strg+L sperren. Strg+Umschalt+L entsperrt alle Objekte der aktuellen Seite. Sperren, Schlosssymbol und Bearbeitung überlappender Objekte erklärt.

Objekte bearbeiten: Tastenkürzel

Diese Kürzel beziehen sich auf die Objektauswahl im Entwurfsmodus. Schließen oder übernehmen Sie geöffnete Eigenschaftsdialoge und wählen Sie das Objekt auf der Zeichenfläche aus. Während Sie ein Textfeld bearbeiten, sind Textbearbeitung und Objektauswahl zu unterscheiden; verlassen Sie das Feld vor einer Objektaktion.

Entf — Auswahl löschen
Löscht die ausgewählten Objekte. Bei den hier gezeigten einfachen Objekten erfolgt dies ohne zusätzliche Bestätigung. Prüfen Sie deshalb vorher die Auswahl.
Strg+Z / Strg+Y — Rückgängig / Wiederholen
Macht eine verfügbare Objektänderung rückgängig oder stellt sie wieder her. Eine versehentliche Objektlöschung möglichst sofort mit Strg+Z zurücknehmen. Das ist keine allgemeine Wiederherstellung gelöschter Seiten oder Projektdateien.
Strg+C / Strg+V — Kopieren / Einfügen
Kopiert die Auswahl und fügt eine versetzte Kopie ein. Prüfen Sie danach Namen und gegebenenfalls mitkopierte Prozesszuordnungen.
Strg+X — Ausschneiden
Kopiert die Auswahl in die interne Objektablage und entfernt sie von der Seite. Mit Strg+V wieder einfügen.
Strg+A — Alles auswählen
Wählt die nicht gesperrten Objekte der aktuellen Seite aus.
Pfeiltasten — Fein verschieben
Verschiebt die Auswahl um einen Pixel in die jeweilige Richtung, soweit die Seitengrenzen es zulassen.
Umschalt+Pfeiltaste — Zum nächsten Rasterpunkt
Verschiebt die Auswahl in Rasterrichtung. Die Schrittweite richtet sich nach dem Seitenraster.
Strg+L / Strg+Umschalt+L — Sperren / Entsperren
Sperrt die Auswahl gegen weitere Auswahl im Entwurf; Strg+Umschalt+L entsperrt alle gesperrten Objekte der aktuellen Seite.
Esc — Aktuelle Editoraktion beenden
Bricht beispielsweise die Platzierung ab oder hebt die aktuelle Auswahl auf.
Strg+S — Projekt speichern
Speichert die übernommenen Änderungen. Nach Löschen, Verschieben oder Kopieren erneut speichern.

Sonderfälle: Der feste globale Alarmbereich lässt sich nicht löschen oder kopieren. Bei Struktur-Objekten mit zugeordneten Inhalten kann eine zusätzliche Rückfrage zum Umgang mit diesen Inhalten erscheinen.

Häufige Fragen

Der Tank wirkt zu klein

Prüfen Sie Breite und Höhe des Objektbereichs. Auch transparente Ränder in der Datei können dazu führen, dass die sichtbare Kontur kleiner erscheint. Lassen Sie „Proportional“ für eine unverzerrte Darstellung aktiviert.

Die Grafik fehlt

Prüfen Sie den Dateipfad in „Bild Aus“ und ob die Bilddatei noch vorhanden ist. Über den Button Bild in dieser Zeile können Sie sie erneut auswählen. Kontrollieren Sie außerdem die ausgewählte Seite und den Transparenzwert.

Der Tank wechselt seine Farbe nicht

Das ist für die Grundübung beabsichtigt. Für einen automatischen Bildwechsel ordnen Sie eine Prozessvariable zu und richten anschließend die WORD-Statusbilder wie im vorherigen Abschnitt ein.

Kann ich eine zusätzliche Beschriftung ergänzen?

Ja. Für einen frei positionierbaren Namen neben oder unter dem Tank können Sie ein weiteres Label verwenden. Für eine separate Zustandsanzeige steht bereits die Meldeleuchten-Anleitung bereit.

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Aktuelle vollständige Anlagenübersicht